Sonntag, 25. Juli 2010

Um 1960, als die NASA gerade mal 2 Jahre existierte, herrschte heftiges Gerangel zwischen der noch jungen Raumfahrt Agentur und der United States Air Force. Beide nahmen für sich in Anspruch, die Weltallinteressen der USA zu bedienen; die Luftwaffe fühlte sich durch die Gründung NASA in ihrem Kompetenzbereich bedroht und die NASA hingegen wollte sich beweisen. Ebenso meinten beide, die besten Leute für den Job zu haben. Kurz um: sowohl NASA als auch Airforce wollten in den Kosmos und dort die Herrschaft der Vereinigten Staaten sichern. Daher hat in dieser Zeit nicht nur die US-Raumfahrtagentur große Pläne in Sachen ständige Besiedlung des Alls vorgelegt, sondern eben auch die Luftwaffe.

Dienstag, 6. Juli 2010

Nachdem 1969 der Schritt auf den Mond getan war, schien vielen Amerikanern aber auch dem Rest der Welt, der Schritt zum Leben im All nicht mehr weit. Worüber vor Jahren und Jahrzehnten Science-Fiction-Autoren nur geschrieben haben, sollte bald Wirklichkeit werden. Gigantische Raumstationen sollten im Kosmos entstehen; gebaut, um hunderten und gar tausenden Menschen eine Heimat abseits der Erde zu bieten. Einer der Träumer war der Physiker Gerard O’Neill, der eine der kühnsten Raumkolonien entwarf und es mit der Verwirklichung durchaus ernst meinte.

Samstag, 3. Juli 2010

Vor knapp 40 Jahren plante der Regisseur Stanley Kubrick sein Meisterwerk. Einen Film, der selbst 2001: Odyssee im Weltraum und Dr. Strangelove in den Schatten stellen sollte. Einen Film, so gewaltig, allumfassend und großartig, dass sogar er selbst ihn als "der beste Film, aller Zeiten" bezeichnete. Das sind Worte, die Bedeutung haben und die nicht leichtfertig gewählt sind. Denn wenn Kubrick eines war, dann selbstkritisch; ein Perfektionist in jeder Beziehung, wenn's um die Kunst der bewegten Bilder geht. Doch scheiterte das große Projekt, der beste Film aller Zeiten, wie der Mann mit dem er sich beschäftigen sollte, Napoleon Bonaparte.

Freitag, 2. Juli 2010

Der französisch-amerikanische Architekt und MIT-Professor Constant-Désiré Despradelle (20 Mai, 1862 bis 8. Februar, 1912) ist nicht einer der ganz großen Namen der Architekturgeschichte. Dennoch gilt er als einer der wichtigsten Vertreter und Einflussgeber des Beaux-Arts – einem neoklassizistischen Baustil, der auf die École des Beaux-Arts zurückgeht. Und trotz dass Despradelle französischer Abstammung war, ist er im Herzen ganz und gar US-Amerikaner gewesen. Daher erdachte der Architekt um das Ende des 19 Jahrhunderts ein Bauwerk, das ganz und gar dem "Herrlichkeit der amerikanischen Nation" zur Ehre reichen sollte: den Beacon of Progress – zu Deutsch: Leuchtturm des Fortschritts.
Ich trug schon lange den Gedanken in mir, dieses Blog zu eröffnen. Ein Blog, das sich großartigen Dingen widmet, die leider nie entstanden sind. Fantastische Filme, die nie gedreht wurden. Opulente Bauwerke, die an zu hohen Kosten oder Ambitionen scheiterten. Videospiele, die in ihren Konzepten und Ideen der mit Technik machbaren voraus waren. Oder einfach anderen hochgesteckten Ideen, die zu großartig gewesen waren, um Wirklichkeit zu werden.

Lasset uns beginnen.
 
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