Samstag, 31. Dezember 2011

Étienne-Louis Boullée – ein Name, den wohl jeder Architektur-Student kennt. Der französische Architekt ist einer der bekanntesten Vertreter der klassizistischen Architektur wie auch der Revolutionsarchitektur. Aber vor allem ist der 1728 geborene und 1799 verstorbene Architekt das Hirn hinter einigen der gigantischsten und schönsten Konstrukte, die niemals gebaut wurden. Meist waren seine Vorstellungen für die oftmals öffentlichen Gebäude zu groß, zu mächtig, zu monumental um ihrer eigentlich simplen Aufgabe noch auf eine rationale Weise gerecht zu werden. Dennoch zeigen sich Boullées Ideen und Vorstellungen für seine Zeit sehr reduziert, fast karg und spiegeln dennoch ein geradezu imperialistisches Bild wieder. Albert Speer, der Architekt hinter Adolf Hitlers wahnhafter Welthauptstadt Germania, soll stark von Boullée inspiriert gewesen sein – eine Idee, die auch im Film Der Bauch des Architekten aufgegriffen wird. Und tatsächlich sind gewisse Parallelen nicht zu leugnen.

Dienstag, 20. Dezember 2011


Daisy Calhoun fühlte sich und andere Frauen in ihrer Leistung missachtet. Daher gründete die 69jährige Frau eines prominenten Washingtoner Anwalts im Jahre 1922 The Woman’s Universal Alliance. Das erklärte Ziel: den Müttern der Nation ein Denkmal setzten, das ihren Beitrag unübersehbar den Bürgern zu Gesicht bringt und "die Schuld eines jeden Sterblichen für die Frauen einfordert, die ihr Leben riskierten um Leben zu geben". Wie Daisy Calhoun laut dem Smithsonian Magazine sagte, habe die Welt Denkmäler für Krieger, Denker, Monarchen, Propheten, Seefahrer und Generäle. Der Mutter ein Monument in Schönheit und Form in Stein zu schlagen sei daher überfällig – ein Mothers’ Memorial eben.
 
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